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Ev. Kirchbauverein Welver e.V.
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Verein restauriert Kirchenmauer

WELVER -  Die alte Kirchenmauer an der Welveraner Pfarrkirche hat sicher schon bessere Tage gesehen. Doch ein Verein hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, sie wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen.

 
Gut ist die Stimmung beim Arbeitseinsatz des evangelischen Kirchbauvereins an der Kirchenmauer. - Fotos: Goerdt-Heegt

Gut ist die Stimmung beim Arbeitseinsatz des evangelischen Kirchbauvereins an der Kirchenmauer. - Fotos: Goerdt-Heegt

190 Meter Kirchenmauer – „das ist ein Generationenprojekt“, sagt der Vorsitzende des evangelischen Kirchbauvereins Hans Volland. Ein Projekt, dem sich das ehrenamtliche Helferteam mit Klaus Beckschulte, Siegfried Gendries, Manfred Meissner, Friedhelm Müller, Albert Schulte und eben Hans Volland gerne stellt und an dem es gemeinsam Hand anlegt.

„Normalerweise ist auch noch Heinz Sievert mit von der Partie, aber der war heute verhindert“, erklärt der Vereinsvorsitzende beim Arbeitseinsatz an der Mauer. Dass die denkmalgeschützte Mauer, die früher den kircheneigenen Friedhof der Pfarrkirche von St. Albanus und Cyriakus umgrenzte, fachkundig restauriert werden muss, versteht sich für die Mitglieder des Kirchbauvereins von selbst. „Die Mauer abreißen und neu machen, dieses Angebot haben wir von Unternehmen oft genug bekommen, aber das ist nicht Ziel und Zweck der Sache, schließlich soll nicht nur der Charakter der Mauer erhalten bleiben, sondern diese sollte auch altersmäßig zur Kirche passen.“

Damit auch wirklich denkmalkonform gearbeitet wird, mussten die Männer jetzt zunächst ein Referenz-Stück der Mauer bearbeiten. Dieses wird dann von der Oberen Denkmalbehörde des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe geprüft und voraussichtlich für gut befunden werden. „Dann können wir uns den restlichen 185 Metern widmen“, hoffen die Ehrenamtlichen. Dass das handwerklich begabte Team weiß, was zu tun ist, hat die Gruppe bereits bei der Restaurierung des „Küsterhäuschens“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

„Wenn wir jetzt noch ausreichend Baumaterial sicherstellen können, dann kriegen wir das hin“, davon sind hier alle Helfer gleichermaßen überzeugt.

Um das Projekt dauerhaft zu einem guten Abschluss zu bringen, benötigt der Kirchbauverein noch alten Sandstein. Die Steine sollten eine grau-grüne Färbung besitzen und eine ungefähre Größe von 40 mal 20 Zentimetern bei einer Stärke von zirka 15 Zentimetern haben. Wer hier weiterhelfen kann, sollte mit Hans Volland unter Telefon 02384/468 oder Mobil unter 0171/7761468 Kontakt aufnehmen. - sgh