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Ev. Kirchbauverein Welver e.V.
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300 Jahre alte Mauer in Kirchwelver ist restauriert

Stolz präsentieren die Helfer das Ergebnis ihrer Arbeit © Goerdt-Heegt

 

 

Welver - Das Projekt Kirchhofsmauer ist fertig – und die Freude darüber ist den Helfern vom Verein der Freunde und Förderer der evangelischen Kirchengemeinde St. Albanus & Cyriacus ins Gesicht geschrieben.

Das Helferteam des Fördervereins um seinen Vorsitzenden Hans Volland hatte den Einsturz bedrohten Teil der etwa 300 Jahre alten Mauer restauriert. Zu den Vorgaben der Denkmalschutzbehörde gehörte unter anderem, dass das Erscheinungsbild der ursprünglichen Trockenmauer gesichert und wieder hergestellt wurde.

 

Ein Punkt, der auch dem Steinmetz mit Schwerpunkt Denkmalpflege, Markus Madeia, aus Möhnesee sehr am Herzen liegt. „Die Mauer erzählt eine Geschichte“, sagt Madeia, „gelebte Denkmalpflege ist also nicht nur, die Statik zu korrigieren, sondern auch diese Geschichtsspuren zu erhalten.“

So wurden die in der Vergangenheit unsachgemäß verschlossenen Mauerfugen von den Fachleuten aus dem Hause Madeia geöffnet und erneuert. Auch die verfallenen Teile der Mauerkrone konnten repariert werden.

Wie die Mauerkrone vor 300 Jahren ausgesehen haben könnte, zeigt ein etwas zwei Meter langes Referenzstück. „Wir sind sehr stolz darauf, unter Anleitung der Experten und Dank ihrer Mitarbeit dieses Projekt bewältigt zu haben“, so Volland, „mein besonderer Dank gilt meinem Team, aber auch all jenen, die uns finanziell bei unserem Vorhaben unterstützt haben.“

Hierzu zählten Freunde und Förderer genauso wie jene, die geeignete Grünsandsteine dem Verein als Sachspende zukommen ließen. Und nicht zuletzt war es die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat und Kulturpflege, die auf Initiative des Landtagsvizepräsidenten Eckhard Uhlenberg die Restaurierung der Mauer mit einem Betrag von 12.100 Euro bezuschusste.

Eine ausführliche Beschreibung des gesamten Projektes, inklusive einer Fotodokumentation der einzelnen Arbeitsabläufe, kann hier in Augenschein genommen werden