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Ev. Kirchbauverein Welver e.V.
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WELVER -  Vor einem Jahr fand der Grabstein des wohl bekanntesten Welveraner Pfarrers, Melchior Brockhaus, den Weg zurück in die evangelische Kirche. Mit Hilfe des Historikers Roland Götz hat der Kirchbauverein nun herausgefunden, dass weitere Gegenstände in der Kirche mit dem Namen Brockhaus in Verbindung stehen. Ein Stein ist jedoch nach wie vor verschollen.

 

47 Jahre lang war der Großvater des Herausgebers der bekannten Brockhaus-Enzyklopädie, Friedrich Arnold Brockhaus, als Pfarrer in Welver tätig. Wichtige persönliche Ereignisse aus dieser Zeit hat Melchior Brockhaus in einer handschriftlichen Chronik festgehalten.

Heimathistoriker Roland Götz aus Nehlerheide hat dieses Werk nun entschlüsselt – und dabei einige weitere Zusammenhänge festgestellt. So steht auch das Altarbild im südlichen Querschiff der Kirche, 1869 gezeichnet von dem Dresdner Maler Karl Christian Andreae, in Verbindung mit der Familie: Es ist eine Spende von Heinrich Brockhaus, dem Sohn des Verlagsgründers und somit Urenkel von Melchior Brockhaus. Der darunter befindliche Grabstein wiederum gehört zu Maria Elisabeth Henneke, der zweiten Frau von Melchior Brockhaus.

Grund genug für den Welveraner Kirchbauverein, den erst im vergangenen Jahr vom Heimathaus in die Kirche verfrachteten Grabstein des Pfarrers noch einmal umzustellen, um alle drei „Brockhaus-Relikte“ in Nähe zueinander zu versammeln.

Nur ein „Puzzleteil“ fehlt dem Team um den Vorsitzenden Hans Volland nun noch: „Es muss noch einen weiteren Grabstein eines Kindes von Melchior Brockhaus und Maria Elisabeth Hennecke in Welver geben“, so Volland (Inschrift siehe Infokasten). Dieser wird von dem Heimathistoriker Hubertus Schwartz in seinem Werk „Soest in seinen Denkmälern“ beschrieben, ist jedoch offensichtlich bei den Restaurierungsarbeiten in der Kirche 1982 bis 84 verloren gegangen. „Vielleicht steht dieser Stein ja unbeachtet irgendwo, es wäre schön, wenn wir den auch noch bekämen“, hofft Volland auf Hilfe aus der Gemeinde. Dann hätten wir die Andenken-Sammlung an die Familie Brockhaus komplett.“ - tob

Hinweise zum Grabstein nimmt Hans Volland unter 02384/486 oder per Mail an hans-volland@t-online.de gern entgegen.